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Aktuelles rund um NotDogge e.V.
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- 22.01.2010 :: 09.02.10: Unfassbare Grausamkeit mitten in Deutschland
- Erster Erfolg in Sachen TIL - der Bube muss nicht mehr zu seinem Peiniger zurück. UpDate im Beitrag!
- News und UpDates:
09.02.2010: Seit heute ist es amtlich:
Wir alle zusammen haben den ersten Schritt in Sachen Til gewonnen!!
Mit heutigem Schreiben ist bei Frau Lenz die Verzichtserklärung von M.G. eingegangen womit er auf eine Rückgabe von Til verzichtet. Wir können uns also nun um die Strafgeschichte kümmern, Til kann und darf zu seiner neuen Familie umziehen. Dafür brauchen wir zwar noch eine Fahrkette, ich werde aber dazu in einem gesonderten Beitrag noch um engagierte Hilfe eurerseits aufrufen, denn Til muss einmal quer durch Deutschland nach Bayern.
Wir, und natürlich in aller erster Linie Til, bedanken uns bei euch allen recht herzlich für eure unermüdlichen Einsätze für den Buben. Eure Unterschriften, die wir jetzt dann dem TSV Demmin und der Staatsanwaltschaft übergeben werden, eure Briefe die ihr ebenso unermüdlich gemacht und verziert habt und euren Einsatz in unendlich vielen Foren, Blogs, am Telefon und bei der Presse.
Gemeinsam haben wir diesen Teilerfolg erzielt DANKE !!
03.02.2010: Wieder haben uns Bilder zur Briefaktion erreicht, die wir natürlich gerne in die Galerie eingepflegt haben.Link zum Bereich
Mittlerweile gehen die Stimmen auf der Petitionsseite schwer auf den Wert 4.000 zu, viele Unterschriftslisten liegen noch vor Ort aus so das wir derzeit von einem guten Schätzwert von etwa 6.000 Unterschriften ausgehen können. Til bedankt sich für alle die sich an den Aktionen beteiligen.
Die Ostseezeitung bringt einen Bericht über Til am heutigen Tag. Sie finden diesen in unserem Pressebereich Link zum Bereich.
Der Fall:
Am 02.12.2009 wurde der Tierschutzverein Demmin aktiviert, da in Loitz wohl ein junger Hund herumlaufe.
Frau Kerstin Lenz traute ihren Augen kaum als sie dort ankam: Es handelte sich um einen 6 bis 8 Wochen alten Deutsche Doggenwelpen, dem vor kurzem die Ohren "abgeschnitten" wurden. Ausserdem hatte er eine verkrustete Wunde in der linken Gesichtshälfte. Hier der Bericht von Frau Lenz:
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Am nächsten morgen bin ich mit dem völlig verängstigten Welpen zur Tierklinik Anders in Demmin gefahren. Dort wurde er untersucht, und es wurde festgestellt, dass seine Ohren vor ca. 1 Woche unsachgemäß kupiert wurden und er eine frisch genähte Wunde unter dem rechten Auge hatte. Alle Wunden waren stark entzündet und verdreckt. Er bekam Amoxiclav für 1 Woche, um die Entzündung zu heilen. Der Welpe hat bei jeder Berührung seines Kopfes geschriehen. Vom Tierarzt bin ich zum Veterinäramt des Landkreises Demmin gefahren und habe Anzeige gegen Unbekannt erstatten wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Dr. Berndt vom Veterinäramt Demmin hat mir zugesichert, dass ich den Hund, falls der Besitzer sich meldet, nicht heraus geben muss. Noch am selben Abend stand Herr G. aus L. vor meiner Tür und verlangte die Herausgabe seines Welpen. Was ich nicht tat. Ich sagte Herrn G. er möchte sich beim Veterinäramt melden und alles weitere dort besprechen. Am nächsten Tag rief mich der Anwalt des Herrn G. an und fragte, auf welcher gesetzlichen Grundlage ich den Hund nicht herausgebe. Ich verwies auch ihn an das Veterinäramt Demmin.
3 Tage später wurden bei Til (so wurde der Welpe inzwischen genannt) in der Klinik die Fäden gezogen. Ich habe noch nie einen Hund so erbärmlich schreien gehört. Noch Tage später hat Til sich jedes Mal in eine Ecke geflüchtet, wenn jemand in seine Nähe kam, und hat panisch vor Angst gebellt.
Das Veterinäramt hat Anzeige gegen Herrn G. bei der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wegen Tierquälerei erstattet. Der Anwalt des Herrn G. wartet jetzt auf die Anklageschrift.
Am 31.12.2009 veröffentlichten wir Tilis Schicksal in der Regionalzeitung "Anzeigenkurier". Daraufhin bekam ich einen anonymen Anruf, in dem mir mitgeteilt wurde, dass Tils Mutter eine schwarz-weiß gefleckte Dogge mit Namen Elsa ist, die unweit von uns auf einem Hof lebt. Herr G habe den Welpen dort erworben und ihn von einem Kumpel für 150 Euro kupieren lassen, um ihn dann weiter zu verkaufen. Der Welpe war mit anderen Hunden zusammen in einem Garten untergebracht. Dort wurde der Welpe von den anderen Hunden gebissen, daher die Verletzung unter dem Auge. Die Gartenbesitzerin ist mit Til zum Tierarzt gefahren, um die Wunde nähen zu lassen. Der Tierarzt zwar gefragt warum der Hund kupiert ist, als er den Namen des Besitzers hörte, ist aber nicht weiter darauf eingegangen. Seinen Namen wollte der Anrufer aber nicht nennen weil er Angst vor Herrn G hat.
Heute hat Til mit Milben zu kämpfen, die durch die Mangelversorgung in den ersten Wochen seinen kleinen Körper befallen konnten. Ansonsten fängt er jetzt langsam an, auf Menschen zu zu gehen, und er freut sich auch schon verhalten, wenn er mich sieht.
Das ist Tils Geschichte. Bitte helft, dass sie ein gutes Ende nimmt!
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Unfassbar was mit "Til" geschehen ist - noch unfassbarer das sich der "Mensch" jetzt einen Anwalt nehmen kann und wohl auf die Herausgabe des Welpen drängen kann. DAS DARF KEINESFALLS GESCHEHEN. NotDogge e.V. wird sich mit allen gebotenen Mitteln dafür einsetzen das dieser "Mensch" Til nicht mehr zurück bekommt und sich ebenfalls für ein Tierhalteverbot stark machen. Strafrechtlich liegt hier mindesten eine Straftat nach den Paragraphen §17 2a und b TierschG handelt es sich hier sicher.
Schon allein im Sinne der § 5(1) und 6(1) und damit greifen dann auch mindestens die Paragrafen §12(5) und 16a (2 und 3).
Unterstützen auch Sie uns und den Tierschutzverein Demmin mit ihrem Engagement. Unter der Adresse:
http://www.meinepetition.ch/untersc [...] dsig=FL47ZjcANBlzqx8yYUfR
haben wir eine Onlinepetition eingerichtet, die innerhalb von nur 3 Tagen von bereits fast 2000 Menschen unterzeichnet wurde und die wir dem Gericht und der Staatsanwaltschaft übergeben werden.
Weiterhin werden wir alles was möglich ist an Presse, Funk und Fernsehen mobilisieren um auf diesen Fall aufmerksam zu machen. Diese Verstümmelungen, die heute noch gemacht werden müssen mit aller Macht aufgehalten werden, zumal wenn unsachgemäß und wahrscheinlich sogar ohne jede Betäubung nur um des Profites wegen. Solche Menschen müssen mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden, wenn gleich dies wohl trotz aller Bemühungen im Strafmaß wieder viel zu gering ausfallen wird. Undenkbar was dieser "Mensch" wohl schon alles mit Hunden angestellt hat und wohl auch noch tun wird.
Unsere Pressemitteilung finden Interessierte und Pressemitarbeiter direkt hier zum Download:
http://www.notdogge.de/download.php?presse
Briefvorlagen die Sie einfach downloaden und an persönliche Ansprechpartner schicken können stellen wir hier zum download zur Verfügung da wir denken das dies ebenfalls noch einmal ein höchstmaß an öffentlichem Interesse bekunden kann:
http://www.notdogge.de/download.php
In unserer Galerie können Sie Bilder der angelaufenen Briefaktion finden und sehen was andere Leute bereits abgeschickt haben. Soweit Sie uns Bilder ihrer Briefe zusenden wollen bitte per Mail an pw@notdogge.de
http://www.notdogge.de/galerie.php?c=14
Hier finden Sie ein kleines Video zu Til:
http://www.youtube.com/watch?v=oezU9kPSEh8
Und hier das Video des Vereins zu Til:
http://www.youtube.com/watch?v=RHX0OyKjBkk
In unserem Pressebereich halten wir für Sie Artikel aus den Zeitungen zum "Fall Til" zur Ansicht bereit soweit wir diese bekommen haben:
http://www.notdogge.de/download.php?presse
Schauen Sie in diese Augen und helfen Sie uns helfen!!





Vielen Dank für ihre Mithilfe im Namen von Til!
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